Usability-TODO: Bedienung unterwegs¶
Das Gerät sitzt im Gehäuse am Lenker. Unterwegs gibt es weder USB/Terminal noch zuverlässig Web. Alles, was man auf einer Fahrt braucht, muss am Gerät selbst bedienbar sein. Hier steht, was dafür noch fehlt; die Übersicht über alle offenen Arbeiten ist die Roadmap.
Schon am Gerät möglich: Fahrt starten, pausieren und beenden (Start/Pause-Taste,
design/ride-state-machine.md), Neustart und
Ausschalten, IMU-Kalibrierung und Referenzfahrt, WLAN wieder einschalten und IP
ablesen (alles auf dem Settings-Screen).
1. Fahrt und Statistik¶
- Durchschnitt und Höchstgeschwindigkeit sind am Gerät nicht zu sehen. Wischen
hoch/runter auf dem Distanzfeld wechselt die Ø-Art, aber es gibt kein Widget
dafür. Die Werte stehen nur auf
/stat/statistics.html. - Auto-Off lässt sich mit offener Session nicht umschalten, weil der Long-Press auf die Start/Pause-Taste dann die Fahrt beendet. Dafür braucht es eine zweite Geste oder einen Schalter auf dem Settings-Screen.
- Rad senkrecht oder auf dem Heckträger wird als Fahrt aufgezeichnet (Fahrstuhl, Transport). Ideen:
- Senkrecht oder gekippt: Die Schwerkraft weicht stark von der kalibrierten Lage
g0ab. Das lässt sich im ImuTask direkt prüfen; die Wegequalität dabei aussetzen. - Transport: GPS-Tempo über 10 km/h bei stehendem Rad (keine Umdrehungen am Speed-Sensor).
- Die echte Kalibrierung wurde über den Settings-Screen noch nie ausgelöst (nur Referenzfahrt starten/abbrechen ist auf dem Gerät getestet).
2. WLAN unterwegs¶
WLAN wird am Gerät eingerichtet (Settings-Screen → „Netzwerke": suchen, auswählen,
Passwort tippen) oder auf der Webseite /wifi: mehrere Netze in Prioritätsreihenfolge,
ein eigener Hotspot. Siehe WLAN. Offen:
- Kein Netz gefunden = WLAN nach 5 min aus. Danach schaltet nur der Settings-Screen es wieder ein. Unterwegs mit dem Handy-Hotspot heißt das: den Hotspot vor dem Booten einschalten, oder danach „WLAN an" drücken.
- Eine Suche dauert etwa 10 s, solange BLE läuft (das Funkmodul ist geteilt).
- Das Hotspot-Passwort steht nur auf dem Display. Ein QR-Code auf dem Display würde dem Handy das Tippen ersparen.
- Gespeicherte Netze lassen sich nur auf der Webseite sortieren und löschen, nicht am Display (Entscheidung des Nutzers).
- mDNS
TRGB-BC.localwird angemeldet, Android-Browser lösen.localaber nicht zuverlässig auf. Die IP steht auf dem Settings-Screen; im Hotspot-Modus öffnet ein Captive Portal die Seite von selbst. - Alternativ: TrailBridge meldet die IP oder übernimmt Einstellungen per BLE. Dafür muss das Protokoll abgestimmt werden, und es braucht den Rückkanal vom Fahrradcomputer zur App (siehe „Später" in der Roadmap).
3. Wege-Labels auf dem RQ-Screen¶

Beobachtet auf der ersten Testfahrt: - Auf schlechten Wegen trifft man die Knöpfe schwer. Labels kommen deshalb verspätet (erstes Label 3,5 min nach dem Start) oder falsch. - Echte Wechsel können sehr kurz sein (ein gutes Pflasterstück von wenigen Sekunden). Als Fehltipp gilt ein Label, das innerhalb von 5 s wieder geändert wird (Festlegung des Nutzers). Nach dieser Regel gab es vier Fehltipps, korrigiert nach 1 bis 3 s. - Qualität: Bei Asphalt ist 2 gegen 3 schwer zu unterscheiden; fast alles war 2. - Untergrund: Der „Waldweg" war geschottert. Die Kategorie wird nach der Lage (im Wald) statt nach dem Belag gewählt.
Ideen:
- Größere Trefferflächen, oder weniger Knöpfe gleichzeitig (erst Belag, dann
Qualität).
- Fehltipp-Schwelle 5 s: Ein Label, das innerhalb von 5 s ersetzt wird, gilt
nicht als Abschnitt; das Nachfolge-Label gilt ab dem ersten Tipp. Entweder in
der Firmware (Übernahme erst nach 5 s ohne weitere Änderung, zurückdatiert auf
den ersten Tipp; hält das Log sauber) oder in der Auswertung (bikelog verwirft
Abschnitte unter 5 s; behält die Rohdaten).
- Rückdatieren: Ein Label gilt ab einem Zeitpunkt, der ein paar Sekunden
zurückliegt (im Label-Satz über prevDurationMs oder ein neues Feld).
- Kategorien nach Belag benennen: „Waldweg" → „Naturboden/Erde"; Schotter
unterteilen in „wassergebunden/fein" und „grob".
- Qualitätsstufen mit Ankerbeschreibungen: 1 = neu/glatt, 2 = gut, vereinzelt
Flicken, 3 = viele Flicken/Risse, 4 = kaputt.
- Anzeige, welches Label gerade aktiv ist, auch auf dem Mainscreen.
4. Weitere Anzeigen und Einstellungen am Gerät¶
- Radumfang und Sensor-Kopplung (heute nur im Web).
- Batteriestand der BLE-Sensoren (wird gelesen, nicht angezeigt).
- Restdistanz und Restzeit der Navigation (werden empfangen, nicht angezeigt).
- Fortschritt beim Firmware-Update.